
| Namen, Arten von Bernstein |
|
NAMEN
![]()
Land- oder Erdbernstein
![]() Schieren das sind völlig klare Steine. Sie sind sehr selten und daher wertvoll. Meist handelt es sich um Seebernstein. Matte, milchige Bernsteine in den Farben weiß, gelb bis braun enthalten viele Luftbläschen und eignen sich zum Schnitzen von Figuren. Flumige (flomige) Steine besitzen eine leichte Trübung. Sie lassen sich vorzüglich polieren. Bastard-Bernsteine sind trüb bis satt trüb und besitzen eine kräftige Farbe. Kumst-Bernsteine dieser Name kommt vom ostpreußischen Sauerkohl. seine Farbe ist gelb bis bräunlich gelb. Der Stein ist gut polierbar. Knochenbernstein ist ein kreidehaltiger Bernstein, er ist völlig undurchsichtig, weiß bis elfenbein-farbig. Schaumiger Bernstein ist matt, sehr weich und nicht polierbar. Brack- oder Schlack-Bernstein ist ein Stein, in denen Moose, Erde gegenüber Harz überwiegen. Er ist ein marmorierter Bernstein. Im Übrigen gibt es viele Übergänge, denn jeder Bernstein ist ein Unikat. Das aber verleiht dem Stein seine faszinierende Schönheit. Es ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen klaren und milchigen Bernsteinen. Die meist gefundenen Bernsteine sind angebrochen und besitzen eine Größe von einem bis fünf cm Durchmesser. Größere Steine sind selten und werden als Sammlersteine oder zum Schnitzen verwendet. Es gibt sogar Bernsteine mit einem Gewicht von mehreren Kilogramm. Zu der Sammlung des Verfassers, gehört ein Bernstein mit einem Gewicht von 12,410 kg. Er ist damit einer der größten Bernsteine in Deutschland, wenn nicht sogar der größte. Das spezifische Gewicht des Bernsteins liegt zwischen 1,08/1,10 Gramm/ccm. Er ist also etwas schwerer wie Wasser, aber leichter als salzhaltiges Wasser, z. B. das der Ostsee. Das ist auch der Grund, daß der Bernstein „schwimmt“. Die Qualität eines Bernsteins wird beurteilt nach folgenden Kriterien: • Größe und Unversehrtheit; • Glatte Oberfläche ohne größeren Vertiefungen; • Ohne äußere oder innere Risse; • Schöne Farbe und innere Struktur; • Ohne Erdanteile im Innern des Steines. Auf eine Besonderheit wird noch hingewiesen, nämlich „Gagat“. Es handelt sich dabei um schwarzen Bernstein, der einen großen Anteil von Stickstoff enthält. Das läßt darauf schließen, daß es vor 40 bis 120 Millionen Jahren (= Alter des Bernsteins) Waldbrände gegeben haben muß. |